Gedanken zur "Ex"...
Jeder kennst das, man lernt jemanden "gebraucht" kennen - ist im fortgeschrittenem Alter ja unumgänglich. Natürlich ist uns bewusst, dass es da eine oder mehrere Ex(en) gibt. Die Frage ist nur wie weit reicht die Ex in die Gegenwart rein und kann man damit umgehen?
Habe hierzu einen sehr interessanten Gedankenanstoss von Lea-Patricia Kurz gefunden:
Menschen leben und entwickeln sich in Interaktion mit anderen - und letztlich können Sie nicht wissen: Ist der Mensch, in den Sie sich verliebt haben, vielleicht das Ergebnis seiner Begegnung mit seinem Ex-Partner? In dem Fall ist seine oder ihre Anwesenheit in der Vergangenheit ein Segen. Und die Betonung liegt hier eben auf Vergangenheit - denn dort lebt die Ex. Sie selbst hingegen sind die Gegenwart. Und wie Sie wissen ist das die einzige, die zählt.
Habe hierzu einen sehr interessanten Gedankenanstoss von Lea-Patricia Kurz gefunden:
Menschen leben und entwickeln sich in Interaktion mit anderen - und letztlich können Sie nicht wissen: Ist der Mensch, in den Sie sich verliebt haben, vielleicht das Ergebnis seiner Begegnung mit seinem Ex-Partner? In dem Fall ist seine oder ihre Anwesenheit in der Vergangenheit ein Segen. Und die Betonung liegt hier eben auf Vergangenheit - denn dort lebt die Ex. Sie selbst hingegen sind die Gegenwart. Und wie Sie wissen ist das die einzige, die zählt.
Die Skorpionfrau - 30. Okt, 07:08
779 mal gelesen

Naja, letzten Endes gibts wohl nur drei Möglichkeiten: a) die Ex kriegt, was sie will und gewinnt ihn für sich zurück b) sie schnallt es und lässt los und "die Neue" kriegt was sie will, gewinnt c) der Umgarnte hat von beiden die Schnauze voll und beide verlieren.
LG, DreamySun
Erstens bin ich mit allen meinen Ex noch gut befreundet, d.h. mit denen, die überhaupt noch in meinem Umgebungskreis auffindbar sind. Dieser geht bis London und einer deutschen Kleinstadt, oder auch einer deutschen Großstadt. Und definitiv bin ich das Produkt meiner Exen. Jede hat mein Leben nicht nur beeinflusst sondern auch bestimmte Eigenschaften vermittelt, über die ich absolut nicht unglücklich bin.
Ganz im Gegenteil: erst durch die Anpassung an verschiedene andere Bedeutsamkeiten kann ich heute ein sehr zufriedenes Leben führen. Wäre ich eine Frau, würde ich mich mit dem heutigen Wissen nicht zu einem Zeitpunkt haben wollen, an dem ich noch 20 Jahre jünger war.
@Steppenhund: Dass du dir diese Freundschaften erhalten konntest, finde ich bewundernswert, ich denke, da gehört viel dazu, weil Beziehungen ja in der Regel nicht ohne Grund zerbrechen. Ich hab mir aus meinen bisherigen Beziehungen nur eine Freundschaft erhalten (naja, 2 x wurde ich betrogen und das Vertrauen war nicht mehr zu kitten und 2 Ex waren schwerkrank und sind inzwischen verstorben). Und jetzt fällt es mir etwas schwer ein positives Fazit zu ziehen, aber zumindest kann ich sagen, dass die Erfahrungen mich gestärkt haben.
@Skorpionfrau: Da schließe ich mich an, Freundschaften zu Exen zu verheimlichen wäre wirklich nicht gut. Wie sagt der Volksmund: Die Basis einer Beziehung ist Vertrauen. Wenn man dem Partner nicht genug vertraut, dass man es nicht wagt, sich zu diesen Freundschaften zu bekennen, dann ist das nicht sonderlich gut. Und ich glaube, dann wenn man es rausfindet, oder der Partner es erzählt, verabschiedet sich das Vertrauen (fast) ganz. Man versteht, glaube ich, nicht so leicht, wieso er / sie es geheim gehalten hat und dann fängt man zu spekulieren an, ob da vielleicht noch was läuft. Das kann ein bitteres Ende nehmen.